🛡️ Strategische Optionen 2026 für Bestandsimmobilien auf Fuerteventura
- O. Schlolaut

- 23. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 24. Jan.
(Behalten • Sanieren • Umnutzen • Verkaufen)

Warum dieser Artikel jetzt entscheidend ist (strategische optionen bestandsimmobilien fuerteventura 2026)
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2026 ist das Jahr, in dem sich der Immobilienmarkt auf Fuerteventura fundamental neu sortiert.
Die Kombination aus:
Gesetz 6/2025 (VV‑Reform)
EU‑Energieanforderungen ab Mai 2026
90/10‑Regel für touristische Zonen
steigenden Sanierungskosten
Bankenrestriktionen für schlechte Energieklassen
führt zu einer klaren Frage für Eigentümer:
👉 „Was soll ich jetzt mit meiner Immobilie tun?“
Dieser Leitfaden liefert die Antwort — klar, strategisch und praxisnah.
Die vier strategischen Optionen 2026
1️⃣ Behalten – wenn die Immobilie bereits stark positioniert ist
Ideal für Immobilien mit:
Energieklasse A–D
Lage in einer zukünftigen touristischen Zone
bestehender VV‑Lizenz
moderner Ausstattung
niedrigen Betriebskosten
Warum behalten?
Diese Objekte gelten 2026 als „Safe Haven“.
Sie profitieren von steigender Nachfrage und knapperem Angebot.
Sie sind langfristig VV‑fähig oder LAU‑fähig.
Banken stufen sie als risikoarm ein → bessere Finanzierungskonditionen.
Empfehlung
Behalten, modernisieren, Preise anpassen.
Diese Immobilien werden Werttreiber der nächsten 10 Jahre.
2️⃣ Sanieren – wenn die Energieklasse zum Risiko wird
Typische Kandidaten
Energieklasse E–G
ältere Gebäude (vor 2008)
Immobilien mit hoher Stromrechnung
Objekte in Wohngebieten ohne VV‑Perspektive
Warum sanieren?
Ab 2026 steigt der sogenannte „Brown Discount“ massiv.
Banken finanzieren schlechte Energieklassen nur noch eingeschränkt.
Käufer verlangen Sanierungsabschläge von 15.000–30.000 €.
VV‑Lizenzen im Bestand sind nur mit Mindeststandards dauerhaft gültig.
Was bringt die Sanierung?
Höherer Verkaufspreis
bessere Vermietbarkeit
niedrigere Betriebskosten
Zukunftssicherheit bis 2035+
Empfehlung
Sanieren lohnt sich, wenn:
die Lage gut ist
die Grundsubstanz solide ist
die Kosten unter 25 % des Immobilienwertes bleiben
3️⃣ Umnutzen – wenn VV nicht möglich oder nicht sinnvoll ist
Typische Szenarien
Wohngebiet ohne touristische Perspektive
Gebäude, die die VV‑Standards nicht erreichen
Eigentümergemeinschaften mit 3/5‑Mehrheit gegen VV
Immobilien, die für VV zu groß oder zu klein sind
Optionen der Umnutzung
LAU‑Vermietung (3–11 Monate)
Remote‑Worker / Digital Nomads
Langzeitvermietung
Home‑Office‑Optimierung
Co‑Living‑Modelle
Warum Umnutzung attraktiv ist
stabile Einnahmen
weniger Regulierung
geringere Betriebskosten
keine VV‑Inspektionen
keine 10‑Jahres‑Sperre
Empfehlung
Umnutzung ist ideal für Eigentümer, die planbare Einnahmen wollen und nicht in teure Sanierungen investieren möchten.
4️⃣ Verkaufen – wenn die Immobilie im „Brown Discount“ landet
Typische Verkaufskandidaten
Energieklasse F–G
hohe Sanierungskosten
Lage in reinen Wohngebieten
ältere Gebäude ohne Modernisierung
Objekte mit strukturellen Mängeln
Warum verkaufen?
Der Markt wird 2026–2030 extrem selektiv.
Käufer achten stärker auf Energieklasse, Lage und Betriebskosten.
Immobilien mit schlechter Energieklasse verlieren bis zu 40 % Wert.
Sanierungen werden teurer (Material + Fachkräfte).
Empfehlung
Verkaufen, wenn:
die Sanierung unwirtschaftlich ist
die Lage keine Zukunftsperspektive bietet
die Immobilie nicht VV‑fähig ist
der Markt aktuell noch gute Preise hergibt
Die strategische Matrix 2026
Immobilientyp | Energieklasse | Lage | Empfehlung |
Modern, VV‑fähig | A–D | Tourismuszone | Behalten |
Altbau, gute Lage | E–G | gemischt | Sanieren |
Wohngebiet, keine VV‑Chance | A–F | Wohngebiet | Umnutzen |
Alt, teuer zu sanieren | F–G | Wohngebiet | Verkaufen |
Fazit – 2026 ist das Jahr der klaren Entscheidungen
Der Markt belohnt:
gute Energieklassen
gute Lagen
klare Nutzungskonzepte
Und er bestraft:
schlechte Energieeffizienz
unklare Nutzung
Sanierungsstau
Wer heute strategisch entscheidet, profitiert in den nächsten 10 Jahren.







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